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BRT Architekten LLP, Hamburg
„Tanzende Türme“ Reeperbahn 1

Bauaufgabe: Neubau Bürohaus, Hotel, Gastronomie, Musikclub
Standort: Reeperbahn 1, 20359 Hamburg-St. Pauli
Bauherr: Strabag Real Estate GmbH, Hamburg
Tragwerksplanung: Ed. Züblin AG, Zentrale Technik, Hamburg
Haustechnik Türme: Pinck Ing. Consulting GmbH, Hamburg
Haustechnik Hotel: HKP Ing. GmbH, Hamburg
Energiekonzept + Fassaden: DS-Plan GmbH, Stuttgart
Freiraumplanung: H. O. Dieter Schoppe, Hamburg
Konstruktion / Material: Tanzende Türme: Stahlbeton, Glas-Aluminium-Fassaden; Hotel: Stahlbeton, Structural-Glazing-Fenster, hinterlüftete Glasverkleidung
Baufertigstellung: Tanzende Türme 08/2012, Hotel „Arcotel Onyx“ 06/2012
 

BRT Architekten LLP, Hamburg
„Tanzende Türme“ Reeperbahn 1

Die städtebauliche Situation für das Projekt „Tanzende Türme“ ist außerordentlich exponiert. Als Eingang nach St. Pauli markieren sie das Tor zur weltberühmten Reeperbahn. Leitidee für den Entwurf ist die Ausbildung eines expressiven Baukörpers, der dem heterogenen Kontext des Ortes und seiner überregionalen Bedeutung gerecht wird. Die Ausprägung als „Landmarke“ wird mit der Aufteilung in zwei Baukörper erreicht: einen 8-geschossigen Hotelbau und das bis zu 24-geschossige Hochhauspaar an der Reeperbahn. Die formale Ausgestaltung des Hochhauspaares entnimmt ihre Haltung der Lebendigkeit seines Standortes. Scheinbar tanzend, sind sie körperlicher Ausdruck von Bewegungsfreude und entfalten so ihre Kraft als Identität stiftender Stadtbausolitär.

BRT Architekten LLP, Hamburg
„Tanzende Türme“ Reeperbahn 1

Ausgebildet als städtebauliche Dominante, sind die „Tanzenden Türme“ ein gelungener Auftakt zu Hamburgs weltberühmter Amüsiermeile, der Reeperbahn. Architektonisch nimmt die Stahlbeton-Glas-Aluminium- Konstruktion mit ihrer schrägen Anmutung, die an ein tanzendes Paar erinnert, Bezug auf das Amüsement im Stadtteil und schafft es, diesen besonderen Ort mit einem ihm gemäßen Zeichen auszustatten. Zusammen mit dem benachbarten Hotelbau setzen die Architekten eine neue Landmarke in St. Pauli, die die Kraft hat, Identität zu stiften. Die Nutzungsmischung im Gebäude ergibt sich ebenfalls aus dem Ort: Reeperbahnaffine Nutzungen im EG, ein Kult-Musik- Klub im tiefen Untergeschoss und die Geschossbelegung mit Büros. Dem besonderen Ort wurde auch dadurch Rechnung getragen, dass auf dem Dach des Südturmes Zugang für die Öffentlichkeit gewährleistet ist.

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